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Berlin wird zur “Schwammstadt”: Erfolgreiche Projekte gegen die Klimakrise

BERLIN — Nach den Starkregenereignissen der letzten Jahre hat Berlin seine Transformation zur “Schwammstadt” (Sponge City) massiv beschleunigt. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf präsentierte heute die Ergebnisse des Modellprojekts “Preußenpark”, das zeigt, wie urbane Resilienz funktionieren kann.

Weg mit dem Asphalt Das Prinzip ist simpel: Wasser soll nicht so schnell wie möglich in die Kanalisation geleitet, sondern in der Stadt gespeichert werden. Im Preußenpark wird Regenwasser nun in Zisternen gesammelt und zur Bewässerung genutzt, statt die Kanalisation zu überlasten. Ähnliche Projekte sind am Alexanderplatz und in Wohnquartieren entstanden, wo Parkplätze entsiegelt und in “Versickerungsmulden” umgewandelt wurden.

Doppelter Nutzen Die Maßnahmen zeigen Wirkung. Messdaten bestätigen, dass die begrünte Stadt in Hitzewellen kühler bleibt – ein Effekt der Verdunstungskälte. Gleichzeitig blieb die Kanalisation bei den Herbststürmen 2025 entspannter als in den Vorjahren. Berlin beweist, dass Klimaanpassung auch eine Aufwertung der Lebensqualität bedeutet. Immobilien an den neuen “Klima-Boulevards” sind begehrt, und die Bürger nutzen die neuen Wasserflächen als Erholungsorte.

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